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Sportminister Peter Beuth überreicht Fördermittel für neuen Kunstrasenplatz

Kunstrasen am "Exer" kommt pünktlich zum Hessentag

27.01.2023 - Sportminister Peter Beuth hat einen Zuwendungsbescheid aus dem Landesprogramm "Vereinseigener Sportstättenbau" in Höhe von über 450.000 Euro überreicht. Die Stadt erhält die Förderung für den Bau eines Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage Exer.

"Nur moderne und bedarfsgerechte Sportstätten legen die Basis dafür, dass Kinder und Jugendliche gerne zum Vereinssport kommen und mit Freude am Vereinssport teilnehmen. Die Vereinsverantwortlichen beim FC Domstadt Fritzlar setzen sich seit der Gründung im Jahr 2019 mit großem Engagement für ihr Herzensprojekt ein. Mit der Landeszuwendung unterstützt das Land Hessen das Vorhaben der Stadt Fritzlar püntlich zum Hessentag. Der Neubau eines modernen Kunstrasenplatzes wird noch zukunftsfähiger und attraktiver für Fußballspieler und andere Sporttreibende aus der Region machen", so der Hessische Sportminister Peter Beuth.

Bürgermeister Spogat betonte am Freitagabend: "Wir brauchen diese Fördermittel und sind mehr als dankbar." Vor zwei Jahren sei man in die konkreten Planungen eingestiegen. Ziel sei es, dass rund 250 Jugendliche aus Fritzlar sowie auch aus den Ortsteilen dort witterungsunabhängig Fußball spielen können.


"Landesweit setzen sich Menschen in ihrer Freizeit für den Sport ein: Ob im Vereinsvorstand, als Übungsleiter oder Helfer. Wir unterstützen unsere Ehrenamtlichen in Hessen, die sich mit Herzblut für ihren Verein und die Sportlerinnen und Sportler einsetzen. Nur dank des großen ehrenamtlichen Einsatzes findet der Fußballsport in unseren Verein Heimat und Zukunft. Vielen herzlichen Dank für Ihr tolles Engagement", erklärt der Innenminister Beuth abschließend.

Stadtverordnetenvorsteherin. Gerlinde Draude hob in einer kurzen Ansprache hervor: "Fritzlar steht zusammen, das kann man auch an diesem Beispiel deutlich erkennen. Ich freue mich, dass wir dieses wegweisende Projekt gemeinsam anpacken und damit den Sport witterungsunabhängiger machen


Der FC Domstadt Fritzlar begrüßt die Entscheidung zum neuen Kunstrasenplatz in Fritzlar


Die Pflege der Rasenplätze in Fritzlar, Werkel, Obermöllrich sowie Zennern wird aufgrund der zuletzt sehr trockenen Sommermonate finanziell wie auch durch die enorm gestiegene Zahl von Arbeitseinsätzen zur Bewässerung durch Vereinsmitglieder kaum mehr stemmbar für die Vereine. Durch die Bewässerung kamen zudem in der Vergangenheit enorme Kosten auf die Vereine zu. Durch einen zusätzlichen Kunstrasenplatz wird man auch der stark steigenden Zahl der Jugendspieler beim FC Domstadt Fritzlar gerecht. „Unsere Jugendtrainer und Betreuer leisten enorme Jugendarbeit in Fritzlar. Mit der Entscheidung für den Kunstrasenpatz hat die Politik auch ein Zeichen pro Jugendarbeit in Fritzlar gesetzt.“


Immer wieder wurden die örtlichen Vereine in Fritzlar (TSV Emstal, TuS Fritzlar, TSV Obermöllrich Cappel) wie auch der Verein SW Zennern aus der Nachbargemeinde Wabern in den vergangenen Jahren mit diesen Zuständen konfrontiert. Die Sportanlangen sind in einem Zustand, die immer wieder unverhältnismäßige Ruheperioden für die Plätze nach sich ziehen. Im Sommer ist es die durch den Klimawandel enorm gestiegene, benötigte Bewässerung und im Winter der Frost und lange Feuchtigkeit, welche die Rasenflächen oft unbespielbar machen. Im Grunde stehen die Sportanlagen nur noch knappe sechs Monate im Jahr zur Verfügung. Es ist bereits jetzt absehbar, dass die Sommermonate in den kommenden Jahren durch den Klimawandel nicht minder trocken sein werden. Unter solchen Bedingungen ist ein Spielbetrieb der zahlreichen und weiter enorm wachsenden Jugendmannschaften sowie der Seniorenteams auf Dauer nur schwer aufrecht zu erhalten.



Erst 2019 wurde der FC Domstadt Fritzlar e.V. durch einen enormen Kraftakt der genannten Vereine gegründet. Es konnten bisher ca. 200 Jugendspieler für den Fußball in der Domstadt Fritzlar begeistert werden. In Bereich der Jugendarbeit sowie der Integration hat der FC Domstadt Fritzlar seit seiner Gründung einem wichtigen Stellenwert in Fritzlar eingenommen. Wie erwähnt trifft neben den Seniorenmannschaften die gegenwärtige Situation auch die zahlreichen Jugendmannschaften in Fritzlar und den Ortsteilen sehr hart. Mehr als 200 Kinder und Jugendlichen kann man zeitweise keinen ordentlichen Trainingsbetrieb auf adäquaten Rasenplätzen anbieten. Im Sommer sind die Rasenplätze zu trocken und verbrannt. In den Wintermonaten zu weich. Die Sportplätze würden bei zu intensiver Nutzung längere Zeit nicht bespielbar sein. Das die politischen Entscheidungsträger in Fritzlar sich der Sache angenommen haben und sich auch auf Initiative des FC Domstadt Fritzlar e.V. für einen Kunstrasen am Exer entschieden haben, finden wir beim FC Domstadt Fritzlar sehr positiv.


Fritzlar verliert einen Rasenplatz

Auch wenn dem FC Domstadt Fritzlar dadurch einer der vier Rasenplätze wegfällt, war dies die absolut richtige Entscheidung. Doch den fehlenden Rasenplatz wird man sicherlich bei der Vergabe der Zeiten für den Kunstrasenplatz berücksichtigen. Der FC Domstadt Fritzlar hofft, das das Projekt Kunstrasenplatz ganzheitlich angegangen wird. Der Kunstrasenplatz wird stark frequentiert und genutzt werden. Dazu müssen ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen und die Anlage sollte auch für Zuschauer der Sportveranstaltungen attraktiv sein.


Dazu gehört auch die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Zuschauertribüne. Wir als FC Domstadt Fritzlar hoffen nun, dass man in die weiteren Planungen mit ins Boot genommen werden. Wir haben da sicher den einen oder anderen Tipp aus der Praxis.


(AF)

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